Die Geschichte der Halle-Hettstedter-Eisenbahn (HHE) reicht zurück bis zur Eröffnung am 22. Mai 1896. Die Bahn hatte bis 1968, als der letzte Personenzug fuhr, eine wichtige Rolle im Güter- und Personenverkehr zwischen Halle und Hettstedt. Der Bahnbau wurde vom Kreistag des Saalkreises initiiert, um die Gemeinden an das Bahnnetz anzuschließen. Trotz einer frühen Blütezeit mit mehreren täglichen Zugverbindungen, brach der Betrieb nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Tod der Kleinbahn im Jahr 1968 zusammen. Die Strecke wurde schließlich durch Omnibusse ersetzt, und heute erinnert man sich nostalgisch an die Dampfloks und die Fahrten durch die Dölauer Heide. Eine mögliche „Oldie-Fahrt“ zum 100-jährigen Jubiläum 1996 wird angedeutet.
