Der Eselsbrunnen in Halle (Saale) ist ein bekanntes Wahrzeichen auf dem Alten Markt, das 1913 vollendet wurde und an eine lokale Sage erinnert. Er zeigt einen Müllerburschen mit seinem Esel, die auf Rosenblättern gehen. Die Sage erzählt, dass wegen eines Hochwassers der Kaiser Otto I. statt eines feierlichen Empfangs plötzlich von einem einfachen Müllerburschen empfangen wurde. Der Brunnen, ursprünglich im 15. Jahrhundert erbaut, wurde 1905 von Albert Martick neu gestaltet und enthält Jugendstil-Elemente sowie eine Bronzeplastik von Heinrich Keiling. Er gilt als humorvolle Verbindung von Stadtgeschichte und zieht viele Besucher an, auch nach mehreren Restaurierungen. Der Brunnen steht symbolisch für die lange Geschichte Halles und die Bedeutung der Saale.

