Der Amtsgarten in Halle (Saale) ist eine der ältesten Gartenanlagen der Stadt, malerisch am Ufer der Saale unterhalb der Burg Giebichenstein gelegen. Der Park, ursprünglich von den Erzbischöfen von Magdeburg gestaltet, erhielt nach 1740 unter Johann Christoph Ochs von Ochsenstein seine barocke Form mit strengen Wegen und einem Springbrunnen. Im 18. Jahrhundert, nach erheblichen Hochwasserschäden, wurde er zu einem Landschaftspark umgestaltet, angelehnt an englische Vorbilder. Im frühen 20. Jahrhundert übernahm die Stadt Halle den Garten und gestaltete ihn zu dem, was er heute ist. Im Park stehen kostbare Bäume und seltene Pflanzen; zudem gibt es herrliche Ausblicke auf das Saaletal. Heute ist er ein beliebter Erholungsort, der historische Gartenkunst mit Geschichte vereint und zum Entdecken einlädt.
