Die Geschichte des Waldkaters beginnt 1848 mit der Eröffnung einer Schankbude durch Franz Eduard Alwin Schurig am Eingang der Dölauer Heide. 1852 wurde ein festes Holzhaus mit Gaststube und Außenplätzen eingerichtet, und ein Jahr später erhielt es den Namen „Waldkater“, benannt nach den einst dort lebenden Wildkatzen. Der Betrieb erlebte 1877 einen Totalverlust durch einen Brand, wurde jedoch schnell als Fachwerkhaus wieder aufgebaut und etablierte sich als beliebtes Ausflugsziel. Um 1900 erlebte der Waldkater eine Blütezeit mit erweiterten Angeboten, darunter ein großer Garten für bis zu 3.000 Gäste. Heute kombiniert der Waldkater Tradition mit moderner Gastronomie, geschätzt für seine Lage und den großen Biergarten. In der Nähe befindet sich die „Steinkiste am Waldkater“, ein archäologisches Denkmal, das zur kulturellen Bedeutung des Waldkaters für Halle beiträgt, da es ein Symbol für die Ausflugskultur des 19. Jahrhunderts und ein Teil des kulturellen Erbes der Stadt ist.
