Erlebe die Stadt zwischen Realität, Cartoon und Comic – spannend, kreativ und voller mittelalterlicher Atmosphäre.
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Marktwirtschaft

Erbaut wurde das Fachwerkhaus im niedersächsischen Stil in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts, die älteren vorhandenen Kelleranlagen wurden dabei einbezogen. unter Einbeziehung älterer Kelleranlagen erbaut. Nicht zu verkennen ist die Ähnlichkeit zum Haus Kleine Ulrichstraße 33 (Gasthaus Alt-Halle). Wegen Kriegsschäden fehlen Teile von Dach- und 2. Obergeschoss. Die einstige Pracht lässt sich nur noch erahnen.

Erster erwähnter Besitzer in der Mitte des 16.Jahrhundert ist das angesehene Mitglied des halleschen Stadtbürgertums Andreas Grundtmann, der seit spätestens 1554 Bürger geworden ist. Ab 1615 erwirbt Melchior Hoffmann das Grundstück für den relativ hohen Preis von 1500 Guldener. Er ist Jurist u.a. am kaiserlichen Kammergericht in Speyer sowie seit 1620 Schultheiß in Halle. Ab 1623 diente das Haus eventuell als Administrationsstube im Dienste des Administrators (und Stadtherrn) Christian Wilhelm von Brandenburg. Im 19. Jahrhundert kam es in den Besitz verschiedener Brauereien und wurde als Gasthaus genutzt.

Die steinerne Tafel mit einer Größe von ca. 60 mal 60 Zentimetern stellt das Wappen des Markgrafen Christian Wilhelm von Brandenburg (1587-1665) dar, der zu Beginn des 17. Jh. als Administrator des Erzstiftes Magdeburg in Halle regierte.