Der Hallescher Dom, offiziell Dom zu Halle, ist eines der bedeutendsten historischen Bauwerke der Stadt Halle, obwohl er nie als Bischofssitz diente. Ursprünglich im 13. und 14. Jahrhundert als Klosterkirche des Dominikanerordens erbaut, wurde die Kirche im 16. Jahrhundert unter Kardinal Albrecht von Brandenburg umgestaltet und zu einem kulturellen Zentrum. Während der Reformation verlor der Reliquienschatz an Bedeutung. Der Dom vereint gotische Elemente mit späteren Stilen und ist bekannt für hohe Gewölbe und eine bedeutende Orgeltradition. Heute fungiert er als evangelische Kirche und Veranstaltungsort und gilt als wichtige Sehenswürdigkeit, die die Geschichte Halles reflektiert.
